Teil 2: Digitale Prävention im Mittelstand – ab wann es Sinn macht.

Teil 2: Digitalisierung vs. Datenschutz

Digitalisierung und Gesundheit am Arbeitsplatz im selben Kontext – das erzeugt bei vielen Menschen den ersten Gedanken: „Was passiert mit meinen Daten?“ Bei der elektronischen Erfassung von Daten im Unternehmen, stellt sich natürlich die Frage, wie diese verarbeitet und gespeichert werden.

Chance und Risiko

Die stetige Digitalisierung (Smartphones, Smart Home, etc.) hat durch die Erfassung großer Datenmengen ein riesiges Potential für neue, innovative Geschäftsfelder geschaffen. Jedoch hat sich dadurch auch das Risiko des Datendiebstahls deutlich erhöht. Damit steht die Chance gegenüber dem Risiko: für Unternehmen bietet die Digitalisierung zahlreiche Möglichkeiten wie z.B.

  • die schnellere Auftragsverarbeitung bei gleichbleibender Qualität,
  • Vernetzung von Maschinen zur Überwachung und Verschleißkontrolle,
  • verbesserte Kommunikationswege intern sowie extern.
Dafür bedarf es allerdings sicherer Systeme (u.a. Server, Cloud-Anwendungen oder Client-Strukturen), sowie MitarbeiterInnen mit der Kompetenz zur sicheren Nutzung. Ggf. muss das Unternehmen hier bereit sein, Schulungen vorzunehmen.
 
Im Arbeitsschutz und der betrieblichen Gesundheitsförderung gibt es viele Optionen einer Digitalisierung. So kann die Verwaltung oder Gefahrenerfassung elektronisch erfolgen, Maßnahmen für die Mitarbeiter digital geplant oder Belastungen gemessen werden – mit Hilfe von Software-Lösungen, Wearables wie Smartwatches und Armbändern oder Online Plattformen.

Datenschutz als Stärke nutzen

Seit der im Mai 2018 geltenden EU-Datenschutzgrundverordnung ist die übersichtliche Gestaltung des Datenschutzes im Unternehmen möglich, da es eine europaweit einheitliche Regelung gibt.

Gerade die Themenfelder Arbeitsschutz und BGM erfordern die Verarbeitung personenbezogener Daten. Neben einem sicheren System, muss vor allem klar geregelt sein, wer auf welche Daten zugreifen darf und wofür. Transparenz gegenüber den Beschäftigten ist dabei wichtig, damit nicht die Angst des „gläsernen Mitarbeiters“ um sich greift.

Ziel ist es, die Sicherheit und Gesundheit im Unternehmen sicherzustellen und zu fördern, die persönlichen Rechte des Einzelnen bleiben dabei unantastbar! Insbesondere die Anwendung digitaler Tools benötigt ein hohes Vertrauen in den Datenschutz, was eine transparente Kommunikation notwendig macht.

Neben den Interessen der eigenen Beschäftigten, die personenbezogenen Daten zu schützen, sollte sich das Unternehmen auch gegenüber der Kunden um einen hohen Datenschutzstandard bemühen. Die positive Wirkung auf die Corporate Governance, stärkt das Vertrauen der Kunden und verbessert zusätzlich die Wettbewerbsstellung im Markt.

Abschließend lässt sich festhalten, dass die Digitalisierung ohne einen ausreichenden Datenschutz nicht auskommt. Aus diesem Grund legen wir bei BGM-Solutions großen Wert auf einen hohen Datenschutzstandard. Wir verwenden bei „Protarmo“ Server- und Softwaresystem mit ISO 27001 Zertifizierung.

Nutzen Sie „Protarmo“ und kombinieren Sie einen hohen Datenschutzstandard mit den Vorteilen der Digitalisierung.